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Hallo,

Nun also der letzte Bericht meiner Odyssee durch die stürmischen Meere der Kampfkunstvorführungen. Und die letzte Vorführung war wirklich das Highlight. Ort des Geschehens: Der Grund des Nagoya-Schlosses. Das Wetter:  Perfekt. Strahlender Sonnenschein. Die teilnehmenden Schulen: Grossartig! Jigen ryu zum Anfassen? Kein Problem! Picknick im Schatten? Normal!

Es war fast wie ein grosses Familientreffen. Es wurde viel gelacht, gegrillt, Bier getrunken (natuerlich nach der jeweiligen Vorführung) und der ganze Tag einfach nur genossen.
Zwei Freunde von mir waren ebenfalls mit ihren Gruppen anwesend und zeigten nicht zu knapp das Curriculum ihrer Schulen. Wie mir gesagt worden ist, nutzen diverse Dojo dieses sehr spezielle Enbu auch dazu, den Neulingen mal die Moeglichkeit zu geben, ein wenig unter Publikum das Gefühl der Kata erleben zu koennen.

Sehr interessant war natürlich die Owari kan ryu-Vorführung mit ihren Zusatzschulen. Die Techniken mit dem Odachi aus der Shinkage ryu waren sehr nett, auch der Speerkampf gerüstet und mit viel Dampf war ein echter Hingucker. Besonders angetan hatte es mir eine Shorinji-Kempo-Vorführung. Wie der Moderator erzählte, gibt es in jedem Jahr eine „Familienvorführung“ bei der zwei oder mehr Mitglieder einer Familie gemeinsam etwas zeigen. In diesem Jahr sollten es Vater und TochterXX. Das Besondere: Die Tocher leidet an dem sogenannten Down-Syndrom. Ehrlich gesagt hatte ich bisher nicht viel Erfahrung mit Menschen, die an dieser Krankheit leiden. Vielleicht auch aus dem Grund, da dieses Thema in der Gesellschaft nicht wirklich angesprochen wird. Daher war ich umso mehr erstaunt und wirklich, wirklich gefesselt, als die Tochter ihrem Vater richtig zugesetzt hat. Da ich absolut keine Ahnung hatte, wie diese Art der Behinderung sich auf die koerperlichen und geistigen Fähigkeiten auswirkt, war ich sichtlich begeistert. Da war Power dahinter, die Bewegungen waren präzise und auf den Punkt gebracht. Wie sagte der Moderator im Hintergrund? „Kampfkunst dient zur ganzheitlichen Schulung des Koerpers“. Genau dieses hat man bei der kurzen Vorführung gesehen. Ich verweise hier explizit auf das Shorinji-Kempo-Video. Schaut es euch an. Es lohnt sich!

Ein weiteres Highlight war die Shinto Muso ryu-Vorführung und insbesondere der letzte Teil: Isshin ryu Kusarigama. Wirklich eine Waffe, die ganz oben auf meiner Liste steht.

Sonst gab es viel Iai, ein wenig Aikido und Karate,  sehr nettes Tameshigiri („Zwei Rollen? Pah! Wir nehmen fünf!“) und alles in allem wirklich viele gute Vorführungen. Wenn ich ein Fazit geben muesste, wäre das Enbu in Nagoya das beste der fünf Enbu der vergangenen Wochen gewesen. Es passte einfach alles. Genau so wie es sein sollte.

Das nächste Enbu wird bald folgen: 3. Juni, Matsuhiro Bunbu Gakko. Man darf gespannt sein!

Yours in Budo,

Micha

Yagyu Shinkage ryu Heiho

Shunpukan Batto Seiho

Shunpukan Nagoya – Owari Kan ryu

Tendo ryu Naginatajutsu

Yoshinkan Aikido

Shorinji Kenpo

Muso Jikiden Eishin ryu Komeijuku

Shinto Muso ryu Jodo

Soshin ryu Iai Battojutsu

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Servus,

am letzten Samstag fand ein sehr kleines aber feines Enbu am Seto-Jinja in Yokohama statt. Grund war das 10. jährige Bestehen der Nihon Iaido Kyokai um Takada Gakudo-sensei, 10. Dan Muso Shinden ryu Iaido.
Bis auf ein paar Ausnahmen war es ein reiner Iaido-Taikai, bei dem, je nach Graduierungsgruppe, zusammen eine kleine Auswahl an Kata gezeigt wurden. Bevor es richtig losgehen sollte, wurde eine gemeinsame Shinto-Zeremonie im Schrein abgehalten, die von einer anschliessenden, offiziellen Begrüssung gefolgt wurde. Den Anfang der Vorführungen machte eine Solodemo (Shinden) gefolgt von der Shodan/Nidan/Sandan-Gruppe. In dieser Gruppe waren vier Vorführende: drei entstammen der Muso Shinden ryu, einer der Shinto ryu. Gezeigt wurden 5 Kata nach freier Wahl, welches sich durch das gesamte Programm durchziehen sollte. Neben diversen Iai-Vorführungen – Shinden, Eishin, Tamiya, Nakamura, Toyama, Shinto  – gab es auch eine kurze Kenjutsu-Vorführung der Shinto ryu, eine etwas längere und sehr nette Yagyu Shingan ryu-Vorführung sowie einen kurzen Absteher ins Jodo sowie Jukendo.

Es waren wirklich extrem viele hochgraduierte Leute anwesend. Später beim Naorai, der offiziellen Feierlichkeit, wurde sich im Fluss des Alkohols und der guten Speisen herzlich ausgestauscht. Besonders intensiv war das Gespräch mit einem 8. Dan sowie einem 5. Dan Tamiya ryu. Erster will unbedingt nach Deutschland kommen (jemand Lust auf ein Seminar?) und Letzterer hat sich mit mir über den Wert von Kyudo im Budo unterhalten. Falls jemand diesen Herren kennt: Nakayama-sensei aus Kanagawa. Viele Grüsse von seiner Seite aus an die Kyudo-Leute in Deutschland. Er hat in den höchsten Tönen von euch gesprochen!

Das Problem bei solchen Veranstaltungen: Irgendwann muss jeder eine Rede halten. Was passierte also? Mein Sensei wurde aufgerufen und musste mich natürlich mit nach vorne ans Mikro stellen. Und da stand ich nun. Allein. Vor Leuten, die vermutlich alle zusammen mehr als 1000 Jahre Praxis auf den Buckel haben. Und das Problem: Sie waren alle leicht angeheitert und wollten jetzt was über Budo wissen – von mir. Immerhin kann ich sagen, dass der Applaus, nachdem ich meine Rede beendet hatte, wirklich nicht ohne war. Dabei habe ich nur das gesagt, was ich hier auch schon öfter geschrieben habe: Iai, welches nicht mit dem Willen zum Schneiden ausgeführt wird, ist kein Iai. Herz und Schwert muessen Hand in Hand gehen. Tagtäglich. Fanden Sie scheinbar sehr passend. Es folgten diverse Schulterklopfer (besonders der 8. Dan von oben hatte eine ungemeine Freunde dabei empfunden, mir mehrmals, sehr – intensiv – auf die Schulter zu klopfen), diverse Visitenkarten und Bekundungen, wie gut sie doch  unsere Vorführung fanden und das ich schön fleissig weiter trainieren solle.
Ehrlich: Das war wirklich ein ganz tolles Erlebnis. Super nette Herrschaften, sehr offen und auch oftmals mit einer gehoerigen Portion Humor. Wie meinte der 5. Dan nur ganz trocken: Ich bin ein 6. Dan Shudo 酒道. Der geneigte Leser möge sich die Übersetzung bitte selbst erarbeiten… Ebenfalls von hohem Unterhaltungsfaktor – leider auf meine Kosten – war zum einen mein Aussehen und zum anderen meine momentane Anstellung bei einem grossen deutschen Autobauer. Wieder Herr 8. Dan – merklich betrunken und voller Euphorie – war dran mit seiner Rede. Also ab nach vorne und zack, erstmal über mich hergezogen. Es viel oftmals der Name „Brad Pitt“ (fragt mich ja nicht, wieso!) in Zusammenhang mit meinem Aussehen (ich habe gesagt, nicht fragen!) sowie der dezente, mit dem Vorschlaghammer vorgetragene Hinweis, dass ich ja sehr gut deutsche Qualitätsware (sprich Autos) für die anwesenden Herrschaften besorgen könnte. Auf meinen Hinweis, dass dieses doch etwas schwierig werden könnte, konnte man bei der alten Garde doch schon den ein oder anderen Gesichtsverzug erkennen. Ich glaube, die hatten echte Hoffnungen…

Wie dem auch sei. Es war ein rundherum gelungener Tag: Perfektes Wetter, eine absolut tolle Location, tatsächlich ein wenig Publikum, ein sehr netter Takada-sensei und viele neue Kontakte. Hoffentlich, bis zum nächsten Mal!

Yours in Budo,

Micha

Muso Shinden ryu

Yagyu Shinkage ryu und Yagyu Shingan ryu

Nakamura ryu Happogiri

Tamiya ryu und Muso Shinden ryu

Jukendo 1 + 2

Muso Jikiden Eishin ryu

Vorwort: Es folgen einige Enbu-Berichte, nur sind von einigen noch nicht die Videos beschriftet und die Fotos gesichtet worden. War ein wenig busy, hoffe aber, dass der Rest jetzt auch so langsam hochgeladen werden kann.

Hallo,

nach zwei Enbu in Tokyo und einem kurzen Abstecher nach Kyoto am Anfang der Woche, ging es am 4. Mai wieder zurück nach Kyoto, dieses Mal zum Shimogamo-Jinja. Das Enbu sollte planmässig um 13 Uhr beginnen, und so hatte ich – dank der Fahrt mit dem Nachtbus – noch einiges an freier Zeit übrig. Kyoto in der Golden Week – einer der Urlaubszeiten hier in Japan – ist immer brechend voll. Das sollte ich insbesondere am Hauptbahnhof sehen. Hunderte von Menschen standen an, um irgendwie in Richtung der Hotspots der Stadt zu kommen. Da ich von Anfang an diesem aus dem Weg gehen wollte, hatte ich mir im Vorfeld schon überlegt, wohin mich meine Ausflug führen koennte, ohne von einer Armada kulturhungriger Japaner überrannt zu werden.

Meine Entscheidung viel auf Mibu, einen Teil Kyotos, der insbesondere in der späten Tokugawa-Zeit zu einiger Berühmtheit gelangte, da hier die berüchtigte Shinsengumi für einige Zeit ihren Sitz hatte. Ich machte mich also auf Richtung Mibu und siehe da: Ruhe und Frieden, genauso wie ich es mir erhofft hatte. Erstes Ziel war der Mibu-dera, der Tempel, den die Mitglieder der Shinsengumi für einige Zeit als Hauptquartier nutzten. Eine wirklich nette Anlage auf dessen Grund sich auch ein Paar Gräber diverser Shinsengumi-Mitglieder befinden. Nach einem kurzen Verweilen ging es dann ein wenig auf Streifzug durch die Straßen von Mibu, vorbei an vielen Flaggen die das Wappen der Shinsengumi zeigten sowie einem Fanshop. Ein Fanshop? Als ich kurz verweilte, stürzte eine etwas betagte Dame aus dem Inneren und begrüsste mich überschwenglich. Als sie erkannte, dass ich an der Geschichte der Shinsengumi interessiert bin, begann ein fast nicht endender Redefluss. Eigentlich war es fast schon ein Monolog ihrerseits, nur ab und zu unterbrochen durch einige wenige Worte der Zustimmung („Achso war das!“) oder des Interesses („Aahhh!“) meinerseits. Nach vielen Anekdoten, Ratschlägen und Komplimenten bezüglich meiner Körpergroesse (ja ja, ich Riese *hust) ging es zurück Richtung Bushaltestelle. Vorher besuchte ich aber noch die Yagi-Residenz, dem Ort, an dem die Shinsengumi gegründet worden ist. Ich bezahlte eine kleine Eintrittsgebühr und lauschte anschliessend einem Touristenfüher bei seinem Vortrag im Inneren des Hauses über dessen Geschichte und wer wie wo wann gestorben ist. Alles sehr interessant.

Die Zeit schritt voran und ich machte mich nunmehr auf den Weg zum Schrein. Shimogamo-jinja liegt etwas mehr als 30 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Auf Grund des hohen Touristenaufkommens an diesen Tagen, dauerte die Fahrt allerdings merklich länger. Der Schrein ist vom Aufbau wirklich sehr schön und beinhaltet in seiner Mitte zwei Bühen die an diesem Tag für die Vorführungen genutzt worden. Da sie ein wenig auseinander lagen, musste man sich entweder für eine Bühne entscheiden oder immer hin und her pendeln. Da ich mir aber rechtzeitig eins der Programmhefte gesichert hatte, konnte ich vorab die Schulen durchgehen und abwägen, was sich lohnen würde zu sehen und was nicht. Da das grosse Enbu in Asakusa erst eine Woche zurück lag, entschied ich mir für die Hautpbühne und hatte somit Gelegenheit, auch eher kleinere und unbekanntere Schulen zu sehen. Das Enbu begann mit dem Einmarsch der Teilnehmer und einer kurzen Shinto-Zeremonie. Anschliessend bot die Ogasawara ryu einen kurzen Einblick in ihr Yabusame (vom Holzpferd aus), gefolgt von dem eigentlichen Programmstart auf den jeweiligen Bühen. Leider sind die Bühen – wie man später auf den Videos sehen kann – nicht gerade optimal für Filmer. Irgendwie war immer ein Balken im Weg. Nichtsdestotrotz waren alle Vorführungen sehr spannend, wovon mir eine ganz besonders in Erinnerung geblieben ist. Die Hosokawa-ke Hyoho Niten Ichi ryu bot eine Darbietung die wirklich – ich sage es einfach so wie es ist – cool war. Da war Feuer, da war Power, da war Spirit. Tolles Metsuke, viel Druck, so muss das sein!

Ebenfalls nicht von schlechten Eltern war die Kanshin ryu-Vorführung, auch wenn ich mir gewünscht hätte, endlich mal wieder was aus dem Iaijutsu der Schule bewundern zu dürfen.

Das Sojutsu der Fuden ryu war auch sehr interessant und hat meiner Meinung nach bei vielen Zuschauern für einiges Staunen gesorgt.

Die Tennen Rishin ryu war wieder einmal auch wegen ihrer weiblichen Mitglieder ein Hingucker.

Alles in Allem war es ein wirklich tolles Enbu bei herrlichem Wetter. Der Austragunsort war mehr als passend und die anwesenden Schulen haben den Nachmittag nicht langweilig erscheinen lassen. Trotzdem hat man – wenn man am Anfang den umherstehenden Menschen ein wenig gelauscht hat – oftmals die Frage gehört, was denn überhaupt Kobudo sei. Viele ratlose Gesicher konnten hoffentlich am Ende mit neuen Eindrücken und Erfahrungen nach Hause gehen.

Wie immer an dieser Stelle: Die Fotos und Videos. Viel Freude damit!
Yours in Budo、
Micha

Shinto Muso ryu

Muso Shinden Iai Hayashizaki ryu Tsumeai

Fuden ryu Sojutsu

Hosokawake Dento Hyoho Niten ichi ryu

Owari Kan ryu

Kanshin ryu

Hallo,

wie in jedem Jahr fand auch in diesem wieder das Enbu im Asakusa Riverside Sportscenter statt. Veranstalter war die Nihon Kobudo Shinkokai und es war ein Jubiläumsenbu: 30 Mal schon fand diese Art der Kampfkunstvorführung im Frühling statt.

Der Austragungsort bestand aus einer großen Mattenfläche und zwei seperaten Vorführungsflächen, sodass immer zwei Gruppen parallel vorführen konnten. Wie auch in den vergangen Jahren, eröffnete die Ogasawara ryu das Enbu mit einer Voführung ihrer Schießkunst.

Insgesamt nahmen 43 Schulen an der Vorführung teil, darunter auch eine etwas längere Vorstellung der Hoki ryu, die in etwa 45 Minuten in Anspruch genommen hat. Schulen, die man eher selten zu Gesicht bekommt, waren nicht anwesend. Mehrere Vertreter der Muso Shinden ryu sowie Muso Jikiden Eishin ryu, diverse Varianten der Yagyu Shingan ryu (besonders schön: Ein kleines Mädchen) sowie die üblichen Vertreter aus der Gegend um Tokyo, darunter die Kurama ryu, beide Dojo der Katori Shinto ryu (Kawasaki und Chiba), zwei Shinto Muso ryu Gruppen, Wado ryu Jujutsu Kenpo, Ono-ha Itto ryu, diverse Araki ryu Dojo um nur ein paar zu nennen. Das Enbu wurde mit einer Darbietung der Morishige ryu abgeschlossen.

Das Asakusa Enbu war der Auftakt einer Reihe von 5 Enbu und zur Einstimmung ein guter Start, auch wenn viele der anwesenden Schulen schon im letzten Jahr beim Meiji Jingu Enbu aufgetreten sind. Wenn man eher außergewöhnlichere Schulen sehen möchte, muss man ein wenig weiter fahren und sich kleinere Enbu anschauen. Dazu aber später mehr.

Anbei nun ein paar Fotos und Videos. Feedback ist wie immer sehr erwünscht!

Tenshin Shoden Katori Shinto ryu – Kawasaki Shibu

Yagyu Shingan ryu & Araki ryu

Yagyu Shingan ryu – kleines Mädchen

Sekiguchi ryu und Niten Ichi ryu

Daito ryu Aikijujutsu

Shinto Muso ryu Jojutsu 1

Shinto Muso ryu Jojutsu 2

Iga ryu und Muhi Muteki ryu

Yours in Budo,

Micha

Hallo,

14 Tage, 5 Enbu. Harter Pflaster, aber geschafft.
Normalerweise ist man ja froh, wenn man die Möglichkeit geboten bekommt, Kampfkunst in Reinform sehen zu dürfen. Doch gibt es auch die Momente, in denen man einfach denkt „Gut jetzt. Ich will nicht mehr. Nicht NOCH eine Vorführung„.
So ist es mir gestern ergangen. Nagoya Enbu, wunderschönes Wetter, ein tolles Feeling und eine Iai-Stilrichtung, bei der ich wirklich fast eingeschlafen wäre – zum dritten, vierten Male. Obwohl auf den letzten Enbu andere Gruppen der selben Schule aufgetreten sind und obwohl sie sich in ihren Kataausführungen unterschieden haben, wurde ich zum großen Teil einfach nur gelangweilt. Da gibt man sich selbst als Batto, Hyoho, usw. aus und im Endeffekt sind die Kata tot und sagen nichts aus. Da gibt es in der Zen Nihon Kendo Renmei weit größere Herrschaften, die wirklich Ahnung von der Materie haben. Man siehe nur Ishido-sensei und seine Darbietung der Jushin ryu (man möge bei Youtube danach schauen).
Iai langweilt mich in letzter Zeit wirklich. Vielleicht habe ich zu viele Vorführungen gesehen, die nicht meinem Geschmack oder meinem Verständnis von Iai entsprochen haben. Vielleicht erkenne ich auch einfach nicht den inneren Sinn der Darbietungen. Wer weiß. Mehr Ausdruck, Intensität und dem Willen zu töten könnten den meisten Gruppen aber nicht schaden, auch wenn hier und da hohe Dangraduierungen und Shihan-Titel vor dem Namen stehen.

Yours in Budo,
Micha

ps: Die Videos und Fotos der jeweiligen Enbu folgen in den nächsten Beiträgen. Ein wenig Geduld sei also noch geboten.

"Wäre ich ein Tautropfen, so würde ich auf der Spitze eines Blattes Zuflucht suchen. Aber da ich ein Mensch bin, habe ich keinen Ort auf der ganzen Welt." - Saigo Takamori
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